
Die Antwort lautet: Ja natürlich! Die drei gestreiften Arten aus der Gattung der Pferde (Equus) werden als Zebra bezeichnet.
Die zwischen 200 und 450kg schwere Tiere erreichen eine Schulterhöhe von 110 bis 160cm und die Kopfrumpflänge liegt zwischen 2 und 3 Metern. Wussten Sie, dass das Grevyzebra die größte wildlebende Pferdeart ist?
Dafür gibt es mehrere Erklärungsversuche. Manche Wissenschaftler glauben, dass die Streifen im hohen Gras oder bei warmer, flimmernder Luft eine gute Tarnung vor Raubtieren bieten. Aufgrund der Streifen ist es auch gut möglich, dass Raubtiere die Umrisse eines einzelnen Tieres schwerer erkennen können. Zebras sind Herdentiere und das Ausmachen eines einzelnen Beutetiers wird somit erschwert.
Andere Wissenschaftler glauben, dass die Streifen als Tarnung vor der gefährlichen Tsetsefliege (Überträger der Schlafkrankheit) dienen, da diese mit ihren Facettenaugen die Zebras nicht mehr wahrnehmen.
Einer anderen Theorie zufolge dienen die Streifen der thermischen Regulation oder zur besseren Identifizierung einzelner Tiere untereinander. Selbstverständlich ist eine Kombination mehrerer Gründe denkbar, aber ganz genau wissen tun wir es Menschen (noch) nicht.
Bevor die Zebras in Nordafrika ausgerottet worden sind, waren Zebras in ganz Afrika verbreitet. Das Steppenzebra finden Sie heute in Grasländern und offenen Wäldern vom Sudan und Äthiopien bis Südafrika. In einem kleinen ostafrikanischen Gebiet (Kenia, Äthiopien und Somalia) gibt es auch noch das Grevyzebra. Bergzebras leben im südwestlichen Afrika von Angola bis Südafrika. Diese Tiere bewohnen Gebiete, die bis zu 2.000m über dem Meer liegen.
So wie alle Pferde sind auch Zebras Pflanzenfresser und ernähren sich hauptsächlich von Gräsern.
Zebras werden im Alter angeblich eher bissig und sind deswegen als Nutztiere weniger geeignet. Und früher im Jagd- oder Kriegseinsatz wären die Tiere zu auffällig gewesen.
Weitere Informationen zum Zebra sind in Vorbereitung!